Friederike Klein

Wissenschaftliche Fachkommunikation

EADS Kongress München

21. September 2016
nach FK
Kommentare deaktiviert für Laktatazidose bei Diabetestherapie immer häufiger

Laktatazidose bei Diabetestherapie immer häufiger

Eine Laktatazidose wird oft als eine der wenigen schweren Nebenwirkungen des Antidiabetikums Metformin angesehen. Tatsächlich wird sie unabhängig vom Metformineinsatz häufiger. Lesen Sie meinen Beitrag vom 52. Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in München in der Ärzte Zeitung.

Portrait Friederike Klein

8. Juli 2016
nach FK
Kommentare deaktiviert für Der neue Journalismus

Der neue Journalismus

Für einen Beitrag für das Medium Fachjournalist zum Thema „Der neue Journalismus – Journalistenmarke schlägt Mittelmaß“ wurde auch ich zu meinen beruflichen Tätigkeiten in der digitalen Welt befragt. Zu finden unter dem Abschnitt Content erzeugt Wirkung. Resümme: Klar publiziere ich auch online, twittere, aktualisiere meine Homepage hier und schreibe auch Texte für Internetseiten,  aber das Geld verdiene ich doch immer noch überwiegend mit Zeitschriftenbeiträgen und anderen Printprodukten. Es gäbe noch viel Spannendes im Internet und in sozialen Netzwerken zu tun – aber auch mein Tag hat nur 24 Stunden.

patienten-information.de klein

18. Juni 2016
nach FK
Kommentare deaktiviert für Informierte Patienten machen Ärzten das Leben schwer

Informierte Patienten machen Ärzten das Leben schwer

Mehr als die Hälfte der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland geben nach einer Online-Umfrage der Bertelsmann Stiftung und der BARMER GEK an, informierte Patienten seinen schwierig. Ein Drittel der Mediziner glaubt, die Selbstinformation verwirre und könne das Vertrauen zum Arzt beeinträchtigen. Knapp ein Viertel der Teilnehmer gab sogar an, Patienten aktiv von der eigene Recherche im Internet abzuraten.

Statt abraten beraten

Verständlich scheint die kritische Haltung dem – meist online – informierten Patienten gegenüber schon, schaut man sich die unübersehbare Flut von Gesundheitsinformationen jeder Qualität im Internet an. Besser scheint aber doch die Beratung des Patienten über seriöse Quellen im weltweiten Netz. patienten-information.de ist so eine, leider kannten nur 21 Prozent der befragten Ärzte diese von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung, also der eigenen Zunft betriebene Informationsplattform. Ebenfalls empfehlenswerte Beispiels sind:

Informierte Entscheidung muss heute Standard sein

Es mag nicht für jeden Patienten das Richtige sein, sich umfassend über seine Beschwerden oder Krankheiten zu informieren, vielen Menschen hilft aber die aktive Auseinandersetzung mit dem, was da mit ihm vorgeht und was auf ihn zukommt. Heute gilt bei Diagnose und Therapie das Prinzip der informierten Entscheidung von Patient und Ärztin/Arzt gemeinsam und die dazu nötige Information kommt nicht nur vom Arzt oder der Ärztin, ob ihm/ihr das lästig ist oder nicht.

DGHO-Logo

19. April 2016
nach FK
Kommentare deaktiviert für Streit um Krebsmedikamente – Patienten sind die Dummen

Streit um Krebsmedikamente – Patienten sind die Dummen

Immens hohe Preise für neue Krebsmedikamente erhitzen weltweit die Gemüter. Nicht nur in Deutschland ist unklar, wie die extrem teuren Innovationen in Zukunft noch bezahlt werden sollen. Die frühe Nutzenbewertung soll eigentlich helfen, einen angemessenen Preis im Verhältnis zum Nutzen für Patienten zu erzielen. Das klappt immer öfter nicht, wie das Beispiel Regorafenib zeigt. Es wird bei metastasiertem Darmkrebs und so genannten gastrointestinalen Sturmatumoren (GIST) eingesetzt, wenn andere Möglichkeiten der Behandlung versagt haben.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen hatte in seiner frühen Nutzenbewertung eigentlich festgestellt, dass die zur Verfügung stehenden Daten für einen geringen Zusatznutzen sprechen. Der Gemeinsame Bundesausschuss als beschlussfassendes Organ, in dem die Krankenkassen mit fünf Vertretern relativ stark vertreten sind, fand das in seiner Entscheidung zuletzt jedoch nicht.

Ein vom Gemeinsamen Bundesausschuss nicht bescheinigter Nutzen bedeutet aber eine sehr schwache Position bei der Preisverhandlung mit den Krankenkassen. Daraufhin hat BAYER Regorafenib am 15. April 2016 vom Markt genommen, weil das Unternehmen keine Möglichkeit sah, einen wirtschaftlich akzeptablen Preis zu erzielen.

Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) kritisierte beide Seiten: BAYER habe im Verfahren zu Regorafenib bei GIST-Patienten kein Dossier für die Nutzenbewertung eingereicht und damit nicht die erforderliche Transparenz bezüglich der zugrundeliegenden Studiendaten ermöglicht. Auf der anderen Seite sei bei der G-BA-Entscheidung nicht nachvollziehbar, warum bei gleichen oder sogar etwas besseren Daten als in der Erstbewertung jetzt eine ungünstigere Festlegung zu Regorafenib erfolgte, und zwar sowohl entgegen dem Vorschlag des IQWiG als auch entgegen den Stellungnahmen der maßgeblichen internistischen Fachgesellschaften. Den Krankenkassen könne zudem eine härtere Verhandlungstaktik zur stärkeren Reduktion der Ausgaben für neue Arzneimittel unterstellt werden. Auch hier seien Transparenz und Fairness anzumahnen.

Ärzte und Patienten verunsichert die plötzliche Marktrücknahme natürlich. Begonnene Therapien können nur fortgesetzt werden, wenn das Medikament aus dem Ausland importiert wird. Nach Sipuleucel-T und Bosutinib ist Regorafenib bereits das dritte Krebsmedikament, das im Zusammenhang mit der frühen Nutzenbewertung vom deutschen Markt genommen wurde. Bosutinib soll nach erneuten Verhandlungen zwischen den Krankenkassen und dem pharmazeutischen Unternehmer eventuell wieder auf den Markt kommen.

Die DGHO fordert alle Beteiligten auf, das Vertrauen der Krebspatienten und der behandelnden Ärzte in die Verlässlichkeit der Versorgung mit neuen Arzneimitteln in Deutschland nicht durch inhaltlich nicht nachvollziehbare Entscheidungen, kurzfristige Marktrücknahmen oder überzogene Forderungen zu gefährden.

 

Titelseite DGIM_Hauptprogramm

13. April 2016
nach FK
Kommentare deaktiviert für ICD zum Sterben abschalten

ICD zum Sterben abschalten

Ein implantierbarer Kardioverter / Defibrillator (ICD) kann bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen Leben retten. Bei Kammerflattern oder -flimmern bringen schockartige Impulse das Herz wieder in seinen Rhythmus. In der Sterbephase ist die Schockfunktion aber eine Qual. Darauf weisen viele Ärzte ihre Patienten nicht rechtzeitig hin, wie auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Mannheim berichtet wurde. Das Abschalten der Funktion im Sterbeprozess sollte frühzeitig  in die Patientenverfügung aufgenommen werden. Eine Information über das Abschalten, wenn der Patient bereits im Sterben liegt, ist viel zu spät. Mein Kongressbericht dazu ist in der Ärzte Zeitung erschienen.

Ehrung_Friederike_Klein-klein

10. April 2016
nach FK
Kommentare deaktiviert für Walter-Trummert-Preis erhalten

Walter-Trummert-Preis erhalten

Mit großer Freude habe ich am 9. April 2016 den Walter-Trummert-Preis 2016 – den jährlich vergebenen Medizinpublizistik-Preis des Verbandes der Medizin- und Wissenschafts-Journalisten (vmwj) – entgegengenommen. Das war eine besondere Ehre für mich – für diesen Preis kann man sich nicht bewerben, er wird für besondere Verdienste im Bereich der Medizinpulizistik vergeben. Ein Ansporn, weiter zu machen, immer noch besser zu werden und mit Schwung auch Neues anzugehen. Danke schön!

7. März 2016
nach FK
Kommentare deaktiviert für Immuntherapie bei Leukämie

Immuntherapie bei Leukämie

CAR-T-Zellen sind die große Hoffnung gegen Leukämien, die nach der Therapie wieder aufflammen. Dahinter verbergen sich mit einem Virusvektor veränderte T-Zellen des Patienten, die durch die gentechnische Aktivierung den bisher nicht besiegten Leukämiezellen den Garaus machen. Forscher, die sich damit beschäftigen, haben sogar die Hoffnung, dadurch vielleicht eines Tages bei vielen Pateinten auf eine Stammzelltransplantation verzichten zu können. Ungefährlich ist diese Therapie allerdings auch nicht. Über den aktuellen Stand berichtete Stephan A. Grupp aus Philadelphia, Vertreter einer der daran forschenden drei US-amerikanischen Arbeitsgruppen, beim Deutschen Krebskongress. Meinen Beitrag dazu lesen Sie hier.

3. März 2016
nach FK
Kommentare deaktiviert für Früherkennung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs

Früherkennung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs

Die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs ist niederschmetternd, die Behandlungserfolge sind oft gering. Eine Früherkennung könnte helfen, den Anteil der mit einer Operation zu behandelnden Tumore zu erhöhen. Doch bei einem insgesamt seltenen Krebs sind die Möglichkeiten dazu bisher begrenzt. In Zukunft hofft man mit Blutuntersuchungen weiterzukommen. Lesen Sie dazu meinen Bericht vom 32. Deutschen Krebskongress in Berlin.

DGPPN Kongress Logo

10. Februar 2016
nach FK
Kommentare deaktiviert für Erfolge und Frustration rund um die Alzheimerdemenz

Erfolge und Frustration rund um die Alzheimerdemenz

Die Möglichkeiten der Früherkennung einer Alzheimerdemenz verbessern sich stetig, eine Therapie, die den Krankheitsverlauf maßgeblich verändert, gibt es aber immer noch nicht. Ein Bericht vom Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde 2015, jetzt erschienen in der Zeitschrift Jatros Neurologie & Psychiatrie (Jatros Neurologie & Psychiatrie 2016; 1: 22-23, mit freundlicher Genehmigung der UNIVERSIMED Cross Media Content GmbH, Wien)

Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie

12. Dezember 2015
nach FK
Kommentare deaktiviert für Bericht von der DGHO-Jahrestagung 2015 erschienen

Bericht von der DGHO-Jahrestagung 2015 erschienen

In der Ausgabe 12/2015 der Zeitschrift „Onkologe“ ist mein Bericht von der 62. Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie vom 9.-13. Oktober 2015 in Basel erschienen. Interessierte Leser finden ihn auch hier.